Samstag, 20. Juli 2013

Test: Autoguiding mit MGEN

Anfang der Woche startete ich wieder einen selten Versuch mit meinem neuen Autoguider (Lacerta MGEN). Das Setup: ein 200/800 Newton auf NEQ6 mit einem Refraktor (70/700) als Leitrohr. Ergebnis: Bei meinem grauen Himmel ist das Leitrohr einfach zu vergessen, zu lichtschwach. Nachdem ich meinen Sucher aber nicht als Leitrohr umbauen wollte, habe ich kurzerhand über Willhaben ein Anfängerteleskop gekauft ( Refraktor 70/300) und es als Leitrohr montiert.
Das Spielzeug war übrigens als "neu und ungebraucht" zu haben, seltsamerweise waren aber die Linsen falsch zusammengebaut, da hatte schon wer "fachmännisch" gespielt..

Vorgestern der erste Test mit dem 300mm-Spielzeug, und siehe da: MGEN findet nun auf Anhieb genug Sterne zum Guiden! Ich hab zwar noch lange nicht alle Parameter durchschaut, nur die Brennweite eingestellt, und los gings.

Die ebenfalls "neue" alte Canon 20Da an den Coma-Korrektor und ein paar Bilder mit max. 30s bei ISO1600, mehr geht bei dem Mond nicht.

Auf den Bildern schöne Punkte statt Eier: bin fürs erste zufrieden!
Nach Stacken (Fitswork) und Kontrastanheben (Gimp) hab ich ein Testergebnis, das für mich als Anfänger einmal motivierend ist: M13 und im Hintergrund rechts oben NGC 6207





Ich weiß, da gibts noch viel zu verbessern (Gradienten entfernen etc.).
Das wird aber eine andere Geschichte...

Gerhard

Nachtrag:
Ich hab festgestellt, dass die Einzelbilder fast besser sind, als das gestackte Bild (Zentrum ausgebrannt), deshalb hier eine Bearbeitung eines Einzelbildes:


Gerhard


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